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Wärmepumpenlexikon

Was bedeutet Jahresarbeitszahl:

Wie effizient arbeiten Wärmepumpen? Eine Antwort auf diese Frage gibt die FAWA-Studie aus der Schweiz, die größte und tiefgreifendste ihrer Art: FAWA Ergebnisse. Nach ihr erreichen Luft/Wasser-Wärmepumpen im Schnitt eine Jahresarbeitszahl von 2,7 und Sole/Wasser-Wärmepumpen 3,5. Wir stellen uns gerne der Überprüfung, deshalb werden einige unserer Anlagen über Strom- und Wärmezähler vermossen.

Wovon andere träumen, ist für uns Grundlage: Hohe Jahresarbeitszahlen. Wie Jahresarbeitszahlen zu bewerten sind und wie sie verbessert werden können, erfahren Sie auf der jahresarbeitszahlen.info-Seite.

Wärmekreislauf:

Arbeitszahl:

Die Leistungszahl einer Wärmepumpe ändert sich im Betrieb ständig. Um eine Wärmepumpenanlage bewerten zu können, betrachtet man zum Beispiel die ganze Heizperiode und setzt die Wärmeenergie im Verhältnis zur eingesetzten elektrischen Energie. Wird die Arbeitszahl über den Zeitraum eines Jahres betrachtet, so spricht man von der Jahresarbeitszahl.

Absorber:

Der Absorber ist ein Bauelement, das Umgebungswärme und Strahlung aufnehmen und an einen Wärmeträger weitergeben kann.

Betriebskosten:

 Die Betriebskosten sind die Kosten, z. B. für eine Zentralheizung, die neben den Verbrauchskosten und den Kapitalkosten entstehen. Sie werden daher auch betriebsgebundene Kosten genannt. Zu den Betriebskosten gehören die Aufwendungen für Bedienung, Überwachung, Wartung sowie für eventuell notwendige Versicherungen.

COP (Coefficient of performance):

Die momentane Leistungszahl (COP) einer Wärmepumpe ist das Verhältnis von Heizleistung zu Antriebsleistung. Sie ändert sich beim Betrieb ständig.

Leistungszahl WP= QH / (Pel + Pdv)

QH: Heizleistung der Wärmepumpe

Pel: elektrische Leistungsaufnahme von Verdichter

Pdv: Leistungsaufwand zum überwinden des theoretischen hydraulischen Widerstandes der Wärmetauscher errechnet aus Volumenstrom * Druckdifferenz Ein- / Austritt Wärmetauscher

CO2 :

CO2 das chemische Zeichen für Kohlenstoffdioxid.

CO2-Tiefensonde:

Die Sonde entzieht dem Erdreich durch selbstständige Zirkulation Energie.

CO2-Wärmetauscher:

Gibt die Energie vom Trägermedium CO2 an das Arbeitsmittel ab.

D-A-CH Gütesiegel:

Seit dem 3. Mai 1999 ist das Wärmepumpen-Gütesiegel in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Kraft. Es handelt sich um ein Gemeinschaftswerk der D-A-CH, einem Zusammenschluss der Organisationen Fördergemeinschaft Wärmepumpen Schweiz (FWS), Initiativkreis Wärmepumpe e.V. Deutschland (IWP) und Leistungsgemeinschaft Wärmepumpen Österreich (LGW). Unsere Wärmepumpen verfügen über das Gütesiegel, sofern es sich nicht um objektbezogene Anlagen und Spezialanfertigungen handelt.

DSI elektronische Arbeitsmittelregulierung:

Die DSI-Technik (elektronisch gesteuertes Expansionsventil) dient zur optimalen Regulierung des Kältemittelkreislaufs.

Direktverdampfung:

Die Direktverdampfung ist ein Verfahren zur Aufnahme von Wärmeenergie aus der Umwelt, die für die Heizung und das Warmwasser genutzt werden kann. Ein schon bei sehr niedrigen Temperaturen siedendes Kältemittel zirkuliert im Absorber und verdampft durch die Wärmeaufnahme. Nach dem Wärmeentzug in der Wärmepumpe ist das Kältemittel wieder flüssig.

Erdkollektor:

Hochwertiges Kälte-Kupferrohr mit PE-Mantel durch den das Arbeitsmittel fließt.

Erdwärme:

Der Begriff Erdwärme wird oft mit dem Einsatz von Wärmepumpen für Heizzwecke in Verbindung gebracht. Die Wärmeenergie wird dem Erdreich mittels PE ummantelten Kupferleitungen entzogen. Die Erdwärme setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen: einige davon sind Sonneneinstrahlung, Niederschlag usw.

Entnahmebrunnen:

Förderbrunnen zur Entnahme des Grundwassers.

Effizienz:

Mit der Effizienz charakterisiert man in der Heizungstechnik den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe.

Erdsonde:

Die Sonde entzieht dem Erdreich kostenlose Energie.

Frischwassertechnik:

Mit Frischwassertechnik bezeichnet man eine hygienische Art der Warmwasserbereitung. Im Gegensatz zur Speicherwassererwärmung erfolgt die Wassererwärmung nicht auf Vorrat sondern im Durchfluss. Dabei wird im Durchflusswärmetauscher nur gerade soviel Wasser erwärmt, wie im Moment benötigt wird. Es wird in der Regel ein Pufferspeicher benötigt.

Flächenheizung:

Bei einer Flächenheizung sind Rohrleitungen im Fußboden (Fußbodenheizung), der Wand (Wandheizung) oder der Decke (Deckenheizung) verlegt, die mit Heizungswasser durchspült werden. Dadurch, dass große Heizflächen zur Verfügung stehen, kann man mit niederen Temperaturen heizen (30-35°C). Dies führt zu einem minimalen Energieverbrauch, was sich positiv auf die Heizkosten auswirkt.

Grundwasserpumpe:

Fördert das Grundwasser aus dem Entnahmebrunnen in die Wärmepumpe.

Heizleistung:

Die Heizleistung ist die von einem Wärmeerzeuger in einer bestimmten Zeit (z. B. einer Stunde) abgegebene nutzbare Heizwärme. Sie wird angegeben in kW (kiloWatt). Die Heizleistung muss mindestens der Heizlast des Gebäudes entsprechen.

Heizkosten:

Zu den Heizkosten einer Heizungsanlage gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten), die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) und die Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten).

Jahresheizkosten:

Mit Jahresheizkosten bezeichnet man die Summe aller während eines Jahres anfallenden Kosten einer Heizungsanlage. Dazu zählen die Kosten für Strom, Wartung u. a. Nebenkosten sowie die anteiligen Investitionskosten für Instandhaltung, Kapitaldienst und Abschreibung.

Jahresarbeitszahl:

Die Größe der Jahresarbeitszahl ist ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Effizienz von Wärmepumpen. Sie gibt das Verhältnis aus der jährlich abgegebenen Wärmemenge für Raumheizung und Warmwasserbereitung in kWh und der dafür benötigten elektrischen Antriebsenergie in kWh an.

Kältemittel:

Stoff mit niedriger Siedetemperatur, der in einem Kreisprozess durch Wärmeaufnahme verdampft und durch Wärmeabgabe wieder verflüssigt wird.

Leistungsangaben:

Um Leistungsdaten vergleichen zu können, müssen die gleichen Betriebszustände zugrunde gelegt werden. Nach EN 255 sind folgende Kurzbezeichnungen vorgegeben:

  • „W“ für Wasser (water)
  • „B“ für Sole (brine)
  • „A“ für Luft (air)

Leistungszahl für den idealen Vergleichsprozess (den Carnot-Prozess)

Leistungszahl (Carnot) = T / (T-T0)

T: Temperatur der Umgebung, an die Wärme abgegeben wird, in K

T0: Temperatur der Umgebung, der Wärme entzogen wird, in K

Luft-Wasser-Wärmepumpe:

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist eine Wärmepumpe, die Wärme der Umgebungsluft (innerhalb oder außerhalb des Hauses) entzieht und an Wasser für die Beheizung oder Warmwasserbereitung übergibt.

Pufferspeicher:

Ein Pufferspeicher dient in Heizungsanlagen der Speicherung von Heizungswasser. Pufferspeicher werden zur Verbesserung des Wirkungsgrades, zur Überbrückung von Stromsperrzeiten bei Wärmepumpen und zur Zwischenspeicherung von Anfallwärme eingesetzt. Pufferspeicher können drucklos oder mit Heizungsanlagenvordruck betrieben werden.

Sole:

Die Soleflüssigkeit, ist ein Gemisch aus Wasser und einem Frostschutzmittel. Dieses Gemisch wird als Wärmeträger in Wärmepumpenanlagen verwendet.

stufenlose Modulation:

Bei der stufenlosen Modulationstechnik einer Wärmepumpe passt sich die abgegebene Wärmeleistung in einem weiten Bereich dem momentanen Bedarf an, ohne dass das Heizgerät sich ein- oder ausschaltet. Die modulierende Betriebsweise bietet im Gegensatz zur einstufigen oder zweistufigen Betriebweise einen höheren Wirkungsgrad, eine niedrigere Schadstoffemission und geringeren Verschleiß.

Umwälzpumpe:

Die Umwälzpumpe ist eine elektrisch angetriebene Pumpe zum Transport von Heizungswasser oder Soleflüssigkeit. Voraussetzung für den Einsatz optimierter Pumpen ist ein hydraulischer Abgleich.

Vorlauftemperatur:

Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hin fließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 25 und 55°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers.

Verdichter:

Der Verdichter ist Teil einer Wärmepumpe bzw. einer Maschine zur Verdichtung von Gasen. Bei Wärmepumpen wird das Arbeitsmedium zum Zwecke der Temperaturanhebung verdichtet.

Verdampfer:

Mit Verdampfer ist der Wärmetauscher einer Wärmepumpe gemeint. Hier wird der Soleflüssigkeit, Luft, dem Erdreich oder Grundwasser die Wärme durch Verdampfen des Arbeitsmittels entzogen.

Wärmetauscher:

Ein Wärmetauscher (auch Wärmeübertrager) ist ein Gerät, das Wärme eines Mediums an ein anders oder das gleiche Medium übertragen kann, ohne dass sich die Medien dabei vermischen. Wärmetauscher findet man u. a. in Warmwasserspeichern in Form von gewickelten Rohren oder Rohrbündeln zur Übertragung der Heizwasserwärme an das Trinkwasser.

Wärmepumpenanlage:

Eine Wärmepumpenanlage zur Wärmeerzeugung besteht aus dem Wärmepumpenaggregat und der Wärmequellenanlage (z. B. Erdreichkollektoren, Erdsonden o.ä.), sowie der Regelungstechnik, der Heizungsumwälzpumpe ggf. einem Pufferspeicher und einem Warmwasserspeicher.

Wärmepumpe:

Die Wärmepumpe als Heizgerät nimmt auf der Eingangseite Wärme mit geringer Temperatur auf und gibt Wärme mit höherer Temperatur auf der Heizungsseite wieder ab. Ein Arbeitsmittel verdampft infolge der Aufnahme von Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser). Das leicht erwärmte gasförmige Arbeitsmittel wird durch einen Kompressor komprimiert, wodurch es auf ein höheres Temperaturniveau steigt. Das in dieser Weise stark erwärmte Arbeitsmittel kann die Wärme an das Heizungswasser übertragen, wobei es abgekühlt wird. Danach fließt das flüssige Arbeitsmedium wieder in den Verdampfer zurück und der Kreislauf beginnt von vorne.

Was ist stufenlose Modulation?

Was ist twin-x, dsi-Technik?

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